Vorstellung
Allgemeines
Gratulation! Sie können sich vorstellen. Nehmen Sie dies wahr als das, was es ist: eine Anerkennung Ihrer Fähigkeiten und dem, was Sie bisher geleistet haben. Eine Einladung heisst schon, dass man Sie gut findet. Allerdings: Berufen wird nur eine Person und dabei spielen noch andere Kriterien eine Rolle, z.B. wer persönlich am besten ins Team passt.
Bereiten Sie sich also gründlich auf Ihre Vorstellung vor. Recherchieren Sie, wer an der betreffenden Universität, in der Berufungskommission tätig ist. Informieren Sie sich über die Bedingung an dieser Universität: Anzahl Professoren und Professorinnen pro Fach, Bibliothekssituation, Anzahl Studierende, wenn möglich auch über die Institutskultur und spezielle Gepflogenheiten. Empfehlenswert ist, sich generell Lokalkenntnis anzueignen
Gibt es in einem Fachbereich viele Professor/innen, können Sie annehmen, dass das Publikum Ihres Vortrags auch zu einem grossen Teil aus diesem Fachbereich stammt. Wenige Professor/innen lassen hingegen ein heterogenes Publikum vermuten. Klären Sie diesen Punkt ab und stellen Sie sich punkto Vortrag darauf ein, bereiten Sie sich entsprechend vor. An gewissen Universitäten kann es Usus sein, dass die Bewerber/innen ein separates Gespräch mit den Studierenden führen.
Bewerber/innen haben ein Recht, den Ablauf des Vorstellungstages zu erfahren. Sie haben ein Recht zu wissen, wer die Kommissionsmitglieder sind.
Thema des Vortrags
Grundsätzlich gibt es zwei mögliche Arten von Vorträgen:
- ein frei zu wählendes Thema - empfehlenswert ist bei dieser Variante, etwas Neues vorzubereiten (natürlich in Ihrem Themenbereich). Versuchen Sie, eigene Schwachpunkte dabei auszubügeln.
- Ein teilweise vorgegebenes, zum Stellenprofil passendes Vortragsthema.
Respektieren Sie auf jeden Fall die Zeit bei Ihrem Vortrag. Machen Sie Ihre Thesen absolut klar.
